Soll man eine Katze kennzeichnen?

Gerade für Freigänger-Katzen ist eine Kennzeichnung enorm wichtig und oft die einzige Chance, dass ein Tier wieder nach Hause gebracht werden kann, wenn es einmal verloren gegangen ist. Sollte der Fall eintreten, dass die Katze nicht mehr nach Hause gekommen ist, gilt der erste Anruf dem örtlichen Tierheim. Hier erfragt man, ob das Tier vielleicht schon abgegeben wurde. Und ortsansässige Tierärzte sind oft eine gute Informationsquelle und können gechipte Tiere auslesen. Erfolg versprechend sind auch aufgehängte Zettel oder eine Suchanzeige in der Tageszeitung. Eine Kennzeichnung hilft auf jeden Fall dem Finder, das Tier wieder zum Besitzer zu bringen. In unserem heutigen Blogbeitrag stellen wir die Verschiedenen Kennzeichnungsmethoden vor und diskutieren die Vor- und Nachteile.

Insbesondere Freigänger sollten gekennzeichnet werden. Foto: Vivatier

Halsband mit Adressanhänger

Hartnäckig hält sich die Furcht vieler Katzenhalter, dass die Katze mit dem Halsband hängen bleiben und sich strangulieren könnte. Spezielle Halsbänder für Katzen werden aus einem leichten Material gefertigt. Ein integrierter Gummizug sorgt dafür, dass sich das Tier daraus befreien kann, falls es hängen bleiben sollte. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass man wirklich ein Katzenhalsband kauft. Hundehalsbänder sind nämlich nicht elastisch. Das Halsband sollte eng sitzen, jedoch nicht einschnüren. Wenn ein Finger zwischen Tier und Halsband passt, sitzt es perfekt. Ein Halsband alleine genügt natürlich nicht zur Kennzeichnung. In einem Adressanhänger findet man genügend Platz um die Adresse und die Telefonnummer zu hinterlassen. Adressanhänger sind meist aus Plastik und werden in verschiedenen Farben angeboten

Elektronische Kennzeichnung

Die elektronische Kennzeichnung ist immer mehr im Vormarsch. Dabei wird die Katze mit einem Transponder, der aus einem Mikrochip und einer Antenne besteht, ausgerüstet. Der Transponder wird einfach unter der Haut eingesetzt. Dieser Eingriff kann ohne Narkose erfolgen, da er mit Hilfe einer Injektionsnadel gemacht wird. Im Transponder ist eine Identifikationsnummer programmiert. Diese kann mit einem Lesegerät beim Tierarzt oder im Tierheim ausgelesen werden. Diese Identifikationsnummer wird sowohl im Impfpass als auch in einer zentralen Datenbank eingetragen. Der Vorteil ist eine schnelle Auffindbarkeit vom Tierbesitzer, der Nachteil ist jedoch die Abhängigkeit von einem Lesegerät, denn von außen kann man dem Tier nicht ansehen, dass es gechipt ist.

Tätowierung

Die Tätowierung wird vom Tierarzt unter Narkose vorgenommen. Meist wird sie bei einem Eingriff vorgenommen, der sowieso eine Narkose erfordert, wie zum Beispiel die Kastration. In der Tätowierung sind Daten wie zum Beispiel die Region, der Tierarzt, die Jahreszahl und eine fortlaufende Nummer enthalten. Die Methode ist sehr preisgünstig und kann von jeder Person ohne Hilfsmittel erkannt werden. Natürlich sollte auch diese Nummer in einer zentralen Datenbank gespeichert werden.

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