Katzenhaltung in der Wohnung (2. Teil)

Mehr und mehr Katzen leben in Deutschland als reine Wohnungskatzen. Dies hat zum einen mit den Wohnformen im städtischen Bereich zu tun, aber auch mit dem Wunsch von Katzenhaltern, ein Höchstmaß an Sicherheit für ihren Vierbeiner zu gewährleisten. Katzen können, entgegen aller anderen Ansichten, ein glückliches, erfülltes Leben in der Wohnung führen, in dem sie nichts vermissen werden. In diesem Blogbeitrag beschäftigen wir uns in Fortsetzung unseres letzten Blogbeitrags zu diesem Thema weiter mit der Frage, wie wir unserem Stubentiger das Leben in der Wohnung so angenehm wie möglich gestalten können.

Der Lebensbereich der Wohnungskatze

Foto: Piez

Katzen beanspruchen naturgemäß ein großes Revier für sich. Wird die Katze nur im Haus oder in der Wohnung gehalten muss man ihr eine entsprechende Umgebung anbieten, damit sie glücklich sein kann. Eines darf der Lebensraum der Katze auf keinen Fall sein: Langweilig! Denn für ein Haustier bedeutet Langeweile Stress, welcher im Schlimmsten Falle sogar zu Krankheiten führen kann. Auch wenn die Katze die Außenwelt nicht erforschen darf, hat sie immer noch ein großes Interesse daran, was draußen passiert. So liebt sie es zum Beispiel in der Wärme einer sonnigen Fensterfront ein Schläfchen zu halten. Der Wohnungskatze sollte also genügend Raum auf den Fensterbänken zur Verfügung stehen. Wer zum Beispiel einen gut geschützten Balkon oder einen Wintergarten besitzt, sollte der Katze unbedingt Zugang gewähren. Dies erweitert das Revier der Katze und gibt ihr die Möglichkeit, täglich etwas frische Luft zu schnappen. Viele Katzen lassen sich sogar daran gewöhnen, ein wenig an der Leine spazieren zu gehen. Im Übrigen kanbber Freigänger-Katzen gerne an Pflanzen. Damit die Wohnungskatze diese Lust nicht an den Zimmerpflanzen ausleben muss, sollte man einen ständig nachwachsenden Vorrat an fressbaren Pflanzen, wie zum Beispiel das so genannte Katzengras, bereithalten.

Beschäftigung der Wohnungskatze

Obwohl Katzen einen Großteil ihres Lebens schlafend oder dösend verbringen, brauchen sie doch eine angemessene und ausreichende Form der Beschäftigung. Jede Katze möchte gerne spielen, vor allem Wohnungskatzen, die ihrem Jagdtrieb im Freien nicht nachgehen können. Es gibt eine große Auswahl an Spielzeugen für Katzen. Man sollte auf jeden Fall immer wieder einmal etwas Neues anbieten. Beliebte Katzenspielzeuge sind jedoch zum Beispiel auch Papierknäuel, kleine Bällchen, leere Plastikdöschen oder Pappkartons. Die Wohnungskatze braucht auch einen Platz an dem sie ihre Krallen schärfen kann und so auch ihr Revier markiert. Ein Kratzbaum ist ein unbedingtes Muss für die Wohnungskatze. Am besten stellt man jedoch mehrer Plätze bereit, die die Katze mit ihren Krallen bearbeiten kann. Ein Artgenosse als Spielgefährte ist für viele Katze ebenfalls eine gute Lösung um Einsamkeit und Langeweile vorzubeugen.

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