Katzenfutter – Die Qual der Wahl

Natürlicherweise würden sich Katzen vor allem von ihrer Jagdbeute, wie zum Beispiel Mäusen und Vögeln ernähren. Alles an der Katze ist auf die Jagd ausgelegt, auch ihr Nahrungsbedürfnis. Ohne tierisches Eiweiß kann sie nur bedingte Zeit auskommen, ohne gesundheitliche Schäden davon zu tragen. Heute sind die wenigsten Katzen auf ihre Jagdbeute angewiesen, da sie zu Hause mit Futter von den Menschen versorgt werden. Was es für Arten von Katzennahrung gibt und worauf man dabei achten sollte, ist das Thema unseres heutigen Blogbeitrags.

Foto: The Other View

Unsere kätzischen Feinschmecker

Katzen haben einen sehr speziellen Nährstoffbedarf, der aus einem hohen Protein- und Fettanteil bestehen soll. Kohlenhydrate benötigt die Katze nicht, kann sie aber in gewissen Formen verwerten. Der Handel bietet heute eine große Auswahl an Fertignahrungsprodukten für Katzen und fast alle Katzenhalter werden aus Gründen der Bequemlichkeit meistens darauf zurückgreifen. Doch Katzen sind auch ausgesprochene Feinschmecker und haben nichts dagegen einzuwenden, wenn sie ab und an ein Stückchen ungewürztes Hähnchenfleisch, Leber oder Fisch bekommen.

Trockenfutter oder Nassfutter?

Fertigfutter wind in unterschiedlichen Darreichungsformen angeboten. Trockenfutter besteht im Grunde aus den gleichen Zutaten wie Nassfutter. Ihm wird lediglich die Feuchtigkeit entzogen. Die Fütterung ist sehr einfach und das Futter ist über viele Monate lagerungsfähig: Die Katze sollte immer ein Schälchen mit Trockenfutter zur Verfügung haben, wenn ihre Menschen nicht zu Hause sind. So kann sie sich jederzeit bedienen. Wichtig ist jedoch, dass stets genügend frisches Wasser zur Verfügung steht. Trockenfutter hat auch einen gewissen zahnreinigenden Effekt. Kleine Kätzchen oder ältere Tiere, die vielleicht Zahnprobleme haben, sollte jedoch lieber mit Nassfutter ernährt werden.

Foto: kitty.green66

Im Dosenfutter sind alle Nährstoffe enthalten, die die Katze braucht: Die meisten Katzen mögen den Geschmack, vielleicht entwickeln sie eine Vorliebe für eine bestimmte Produktmarke. Wie wir Menschen lieben Katzen die Abwechslung und so sollte man das Futter lieber in kleineren Portionen, aber in verschiedenen Geschmacksrichtungen besorgen. Wird es geschlossen gelagert, ist es fast unendlich lange haltbar. Hat man eine Dose jedoch einmal geöffnet, dauert es bei manchen Katzen nur eine halbe Stunde, bis das Futter nicht mehr frisch genug ist. Man sollte regelmäßig die Sorte und den Hersteller des Futters wechseln, denn ist die Katze erst einmal süchtig nach einem bestimmten Futter, kann man als Katzenhalter wirkliche Probleme bekommen, falls das Futter vom Markt genommen wird.

Das beste zum Schluß: Das Leckerli

Feucht- oder Weichfutter wurde nicht alle Flüssigkeit entzogen. Es ist dadurch leichter zu kauen als Trockenfutter. Ganz besonders gut eignet es sich auch als kleines Belohnungshäppchen für Zwischendurch, beispielsweise beim Versuch, eine Katze für ein gewisses Verhalten zu gewöhnen. Möchte man beispielsweise, dass die Katze einen Kratzbaum benutzt, kann man sie wenn sie daran kratzt, mit einem solchen Leckerli belohnen. Bei Katzenleckerlis ist es im Übrigen wie beim Menschen: Obwohl es natürlich großen Spaß bereitet, unsere Stubentiger zu belohnen, sollten wir darauf achten, dies nicht zu oft zu tun. Zum einen ist es sinnvoll, die Katze regelmäßig und am selben Ort zu füttern, zum anderen sind solche Leckerlis oft was ihren Nährwert angeht nicht so ausgewogen wie das gewöhnliche Futter.