Parasiten bei Katzen – Tipps und Tricks

Auch bei bester Pflege wird zumindest die Freigängerkatze immer einmal wieder von Parasiten befallen werden. Dazu gehören zum Beispiel Ohrmilben, Zecken und Flöhe. Die kleinen Tierchen sind nicht nur unangenehme Zeitgenossen, sondern können auch erhebliche Gesundheitsrisiken mit sich bringen. Vor allem sehr junge, ältere oder kranke Tiere werden von Parasiten befallen und können dadurch erhebliche Probleme bekommen. Zunächst einmal ist es sehr wichtig, die Parasiten frühzeitig zu entdecken und zu identifizieren. Im folgenden Blogbeitrag geben wir Ihnen ein paar wertvolle Tipps zur Behandlung.

Freigänger sind besonders anfällig für Parasitenbefall. Foto: Yetdark

Flöhe

Vor allem freilaufende Katzen können sich Flöhe bei anderen Katzen oder in den Gärten einfangen. Sollte ein Tier befallen sein, kommt es darauf an, schnell und systematisch zu handeln. Die Katze wird durch Flohpuder oder durch Insektizidtropfen, welche auf die Haut zwischen die Schulterblätter aufgetragen werden, von Flöhen befreit. Auch eine regelmäßige Behandlung mit dem Flohkamm ist ratsam, da hier ein großer Teil der Plagegeister mechanisch, ohne chemischen Einsatz, entfernt werden kann. Ebenso wichtig ist jedoch auch eine gründliche Behandlung der Umgebung des Tieres. Für die häusliche Umgebung gibt es spezielle Sprays, die ausgewachsene Flöhe sofort abtöten. Auch dieses Spray sollte regelmäßig verwendet werden.

Ohrmilben

Wenn die Ohren der Katze innen schmutzig erscheinen und dunkle Ablagerungen aufweisen, sind sie möglicherweise von Ohrmilben befallen. Diese hochinfektiösen Schädlinge ernähren sich von den Belägen in den Ohren. Eine sichere Diagnose wird der Tierarzt treffen und die entsprechenden Medikamente empfehlen. Ohrmilben sind sehr ansteckende und obendrein sehr hartnäckige Schädlinge. Die Behandlung muss so lange fortgeführt werden, bis alle Schädlinge restlos abgetötet sind.

Zecken

Von Zecken sind wieder vor allem Freigänger-Katzen betroffen. Diese werden bei ihren Streifzügen durch Wiesen und Buschwerk von Zecken befallen. Im Normalfall entledigen sie sich der blutsaugenden Plagegeister bei der Fellpflege wieder, doch manchmal setzen sich die Schädlinge an Stellen fest, an die die Katze schlecht heran kommt, zum Beispiel hinter den Ohren. Je nach dem wie lange die Zecke schon Blut gesaugt hat und nach Zeckenart, variiert die Größe. Die Zecke sollte auf keinen Fall mit den bloßen Fingern berührt werden. Am besten benutzt man Handschuhe und eine spezielle Zeckenzange zum Entfernen. Die Zeckenzange wird dabei ganz nah an der Haut angesetzt und die Zecke mit einer leichten Drehung entfernt. Man entsorgt die Zecke am besten in der Toilette. Die Stichstelle wird mit etwas Jod behandelt, um Infektionen zu verhindern.