Katzen erziehen – Tipps und Tricks

Manch einer ist schon am Versuch gescheitert, seine Katze zu erziehen. Nicht umsonst sagt man, dass Hunde ein Herrchen haben, und Katzen Personal. Es gibt allerdings trotzdem Möglichkeiten, zumindest mäßigend auf unsere Stubentiger einzuwirken und etwas Gnade von ihne zu bekommen. In unserem heutigen Blogpost verraten wir Ihnen wie.

Katzen lassen sich nicht gerne erziehen. Foto: Vibragiel.
Katzen sind skeptische Wesen und lassen sich nicht gerne erziehen. Foto: Vibragiel.

Katzen gelten allgemein als unerziehbar. Dies liegt an ihrer ursprünglichen Art zu leben. Während der Hund als Rudeltier sich problemlos in die Familie einfügt und bereit ist alle Regeln des Zusammenlebens zu akzeptieren, ist die Katze als Einzelgänger gewöhnt Entscheidungen selbst zu treffen und für sich selbst zu sorgen. Trotzdem sollten sie ein paar Regeln einhalten, um ein problemloses Miteinander zu gewährleisten. Generell gilt, dass man eine Katze nicht zu etwas zwingen kann, das sie nicht tun will. Wenn man eine Verhaltensweise der Katze verändern möchte, sollte man sich mit Geduld wappnen und Alternativen finden, mit denen Menschen und Katzen leben können. Katzen sind jedoch auch Gewohnheitstiere, und wenn sie einmal eine gewünschte Verhaltensweise verstanden haben, werden sie sich daran halten.

Positive Verstärkung

Katzen lieben die Menschen, bei denen sie wohnen, und sie genießen die Aufmerksamkeit und Gesellschaft. So ist auch jede Katze bereit bestimmte Kompromisse einzugehen, um diese Freundschaft nicht zu gefährden. Deshalb lassen sich Katzen am besten mit Hilfe von positiver Verstärkung erziehen. Belohnungen können zum Beispiel Streicheleinheiten, Leckereien, Lob oder Spielen sein. Wenn die Katze zum Beispiel den Kratzbaum anstatt der Couch zum Krallen wetzen benutzt, sollte man ihr das deutlich zeigen. Vor allem kleine Kätzchen sind für jede Art von Zuwendung dankbar, fühlen sich geliebt und akzeptiert.

Regeln durchsetzen

Nicht immer wird es nur mit positiver Verstärkung im Leben der Katze gehen. Manchmal muss man unmissverständlich klar machen, dass bestimmte Verhaltensweisen überhaupt nicht gehen. Eines ist in allen Fällen tabu: Das Schlagen der Katze. Die Katze wird eine physische Strafen nicht verstehen und mit Stress und Angst reagieren. Auf das Fehlverhalten der Katze sollte auf jeden Fall sofort eine Reaktion erfolgen, die als unangenehm empfunden wird. Am besten bringt die Katze den Mensch damit überhaupt nicht in Zusammenhang. Ein bisschen Kreativität ist dabei auch gefragt.

Die meisten Katzen mögen kein Wasser und keine lauten Geräusche. Diese Voraussetzung kann man zu Erziehungszwecken nutzen. So kann man die Katze mit Wasser aus einer Sprühflaschen bespritzen oder ein lautes Geräusch (zum Beispiel mit einer Rassel) verursachen. Die Katze wird diese unangenehmen Dinge mit dem Verhalten, welches sie gerade gezeigt hat, in Verbindung bringen und es im eigenen Interesse bleiben lassen. Hier ist aber selbstverständlich ein gesundes Maß an Umsicht und Zurückhaltung gefragt!

Wenn man nicht möchte, dass die Katze bestimmte Gegenstände betritt, hilft es manchmal diese mit Klebeband oder einer knisternden Folie abzudecken. Die Katze wird diesen Untergrund sehr unangenehm finden und diese Plätze meiden. Wenn man allerdings möchte, dass die Katze etwas benutzt, kann man positive Anreize setzen: Etwas Katzenminze kann zum Beispiel helfen, um eine Katze an einen Kratzbaum zu gewöhnen.

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