Katze und Hund – immer spinnefeind?

Dass sich Hunde und Katzen nicht vertragen, ist ein Vorurteil, welches sich hartnäckig hält. In Wirklichkeit gibt es zahlreiche Haustiergemeinschaften in denen sich Hunde und Katzen anfreunden und teilweise sogar Fress- und Schlafplatz miteinander teilen. Im folgenden Blogeintrag geben wir Ihnen ein paar Tips, wie eine friedliche Koexsitenz von Hund und Katze befördert werden können.

Wahre Liebe? Foto: Petteri Sulonen

Respekt ist wichtig

Auch wenn Hund und Katze nicht immer gleich zu den dicksten Freunden werden, kann man dennoch erreichen, dass sie sich gegenseitig respektieren und friedlich miteinander leben. In den meisten Fällen ist es einfacher, eine Katze in einen Hundehaushalt einzugewöhnen, als andersherum, doch mit Geduld und klaren Regeln ist beides möglich. Der Hund sollte grundlegende Kommandos, wie „Bleib“, also auf einem Platz zu bleiben und „Lass“, das Unterbrechen einer Tätigkeit beherrschen. So kann man verhindern, dass sich der Hund der Katze unerwünscht nähert und unter Umständen Krallenhiebe kassiert.

Sicherheit für die Katze

Zunächst sollte für die Katze ein „sicheres“ Zimmer eingerichtet werden, welches der Hund in der Anfangszeit nur mit menschlicher Begleitung betreten darf. Kommt eine Katze in den Haushalt, sollte man sie zunächst noch in der Transportbox abstellen und den Hund schnüffeln lassen, wobei man darauf achtet, dass er dies nicht zu lebhaft tut. Ein Kindergitter an dem „sicheren“ Raum verhindert, dass der Hund den Raum betritt. Trotzdem können sich die Tiere an den Geruch und an die Anwesenheit des neuen Mitbewohners gewöhnen. Häufig sind es die Katzen, die nach einer gewissen Zeit ihren Rückzugsraum verlassen und den ersten Kontakt mit dem Hund aufnehmen. Hier sollte man sich als Mensch im Hintergrund halten und nur eingreifen wenn ein Konflikt aufzutreten scheint.

Niemals darf sich jemand benachteiligt fühlen

Für ein friedliches Zusammenleben von Hund und Katze sollte man ein paar Tipps beachten. Beide Tiere brauchen weiterhin genügend Zuwendung. Fühlt sich eines zurückgesetzt, wird es unter Umständen eifersüchtig und aggressiv reagieren. Wichtig ist, dass die Fressplätze beider Tiere voneinander getrennt werden. Gibt es die Möglichkeit, dass die Katze an einem erhöhten Platz fressen kann, wird sie sich sicher fühlen. Auch die Katzentoilette sollte in einer hundefreien Zone stehen.

Jagen und Kämpfen verboten

Auf gar keinen Fall darf man dem Hund erlauben, die Katze zu jagen. Er wird verstehen, dass dieses Verhalten nicht toleriert wird und sich fügen. Übrigens verstehen sich viele Katzen sehr gut darauf, einen Hund zu beeindrucken. Oft reicht schon ein wütendes Fauchen oder ein Katzenbuckel, um den Hund zum Rückzug zu bewegen. Und letztlich lernen Hunde sehr schnell, wie schmerzhaft Katzenhiebe sein können. Kleine Kätzchen erwecken in Hunden oft mütterliche Instinkte. Nicht selten dürfen sie sich den Kätzchen liebevoll nähern, sie lecken und beschützen.