Fell- und Krallenpflege für Katzen

Katzen gelten als äußerst reinliche Tiere, die jeden Tag viel Zeit mit der Fell- und Krallenpflege verbringen.  In unserem Ratgeber erfahren Sie diese Woche, warum Ihre Katze so viel Wert darauf legt und worauf bei der Pflege Ihrer Katze zu achten ist. Darüber hinaus finden Sie ein paar Tipps, wie Sie Ihren Stubentiger dabei unterstützen können.

Fellpflege

Ein gepflegtes Fell schützt Ihre Katze nicht nur vor Witterungseinflüssen, sondern hilft ihr auch, sich perfekt vor Fressfeinden und Beutetieren zu tarnen. Fürs Putzen leckt die Katze mit ihrer geschickten, rauen Zunge über das Fell, befreit es so von Schmutzpartikeln und ausgefallenen Haaren und verleiht ihm wieder Glanz und Ordnung.

Foto: Dominiqs

Wer seine Katze bei der Fell- und Krallenpflege unterstützt, hält Sie noch gesünder, gleichzeitig wird die Bindung zwischen Tier und Mensch gestärkt. Bei manchen Katzenrassen ist die Pflege durch den Menschen ein absolutes Muss, da sie ein langes, pflegeintensives Fell haben. dass. Dazu gehören zum Beispiel Perserkatzen oder Birmakatzen.

Wer seine Katze z.B. für eine Ausstellung zurecht machen will, wird sehr viel Zeit in die Pflege stecken. Bei „Alltagskatzen“ ist die ganze Geschichte nicht so aufwändig. Mit einem grobzinkigen Kamm entfernt man leichte Verfilzungen oder Verklettungen. Mit einer Bürste entfernt man die losen Haare aus dem Fell. Es gibt auch spezielle Pflegehandschuhe für Katzen, die den Staub aus dem Fell entfernen und dem Tier gleichzeitig eine wohlige Massage angedeihen lassen. Katze mit langen Haaren sollten sehr regelmäßig, am besten täglich, gekämmt und gebürstet werden, damit es erst gar nicht zu starken Verfilzungen kommen kann. Im Handel gibt es spezielles Entfilzungsspray für Katzen, welches das Durchkämmen sehr erleichtert. Auch Talkumpuder oder Stärkemehl tun den gleichen Dienst.

Krallenpflege

Foto: Cloudzilla

Die Katze selbst hält ihre Krallen in Form, indem sie die obere, abgestorbene Hautschicht abnagt oder abwetzt. Wer die Pflege der Krallen unterstützen möchte, hat dadurch zwei Vorteile. Die Katze wird weniger den Drang verspüren die Krallen an Möbelstücken zu wetzen und kurze Krallen schmerzen beim Spielen mit dem Menschen weniger. Ein wichtiges Hilfsmittel ist natürlich der Kratzbaum. Hier kann die Katze ganz von alleine ihrem instinktiven Bedürfnis der Krallenpflege nachgehen und sich obendrein spielerisch betätigen. Für das Schneiden von Krallen gibt es spezielle Krallenzangen oder Scheren. Es ist ratsam, ein Pfotenpflegespray anzuwenden. Dies versiegelt die Pfoten mit einem Schutzfilm und wirkt vorbeugend gegen Risse und Verhärtungen.

Fazit

Die Katze muss in kleinen Schritten und mit sehr viel Geduld an den Vorgang der Fell- und Krallenpflege gewöhnt werden. Am besten beginnt man schon bei den ganz jungen Kätzchen. Wenn man merkt, dass die Katze ärgerlich, ängstlich oder ungeduldig wird, ist es Zeit die Pflegeprozedur zu beenden und zu einem anderen Zeitpunkt fortzufahren. Katzen können unter Umständen mit Beißen und Kratzen ihrem Unmut Nachdruck verleihen. Eines sollten Sie nach Abschluss der reibungslos abgelaufenen Pflegeprozedur jedoch niemals vergessen: Ihre Katze durch Streicheleinheiten, gutes Zureden oder ein Leckerli zu belohnen.

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